Der Pressewessel

Oliver Wessel

Journalist, Konzepter, Redakteur, Texter

Schriftsteller

Fotograf, Fotokünstler

Musiker, Komponist, Klangcoach

Klavier-, Handpan-Spieler, Multi-Instrumentalist

 

 

Foto: Udo Geisler

www.udo-geisler.de

Kurzvita

 

Bereits als Rechtsreferendar Anfang der 1990er Jahre habe ich als freier Journalist für Tageszeitungen, Agenturen, eine Bank sowie Kunden- und Stadtmagazine geschrieben. In Mainz fast unausweichlich war ich auch als freier Redakteur und Filmemacher in verschiedenen Ressorts für ZDF und 3sat tätig. Nach vier aufregenden TV-Jahren, einem kritischen Filmbeitrag für Recht brisant! über den Missbrauch von Sozialleistungen in Deutschland, zahlreichen Dokumentar- und Ratgeber-Beiträgen für das Gesundheitsmagazin Praxis, als Rechercheur für die Jugendtalksendung Doppelpunkt sowie das Kulturmagazin DENKmal gab ich den Printmedien den Vorzug. Schreiben ist Leben und Leidenschaft zugleich. 2001 trieb es mich rheinab von Mainz nach Köln. Von frei zu fest. Drei Jahre war ich Content Manager, Redakteur und Fotograf in einer Full-Service-Marketing-Agentur. Seit Oktober 2003 bin ich als Pressewessel selbstständig.

 

Mit Köpfchen zum Kunden

 

Kundenbindungskonzepte konzipieren und die Maßnahmen weiter vorantreiben ist seit mehr als zwei Jahrzehnten ein Schwerpunkt meiner Arbeit. Meine Vielseitigkeit spiegelt sich in den Branchen, Medien, Themen, meinen Texten, aber auch meinen Auftraggebern wieder. Als erfahrener Kreativer mit sehr guter Allgemeinbildung, umfangreichen beruflichen Erfahrungen, einem breiten Wissensspektrum, einer ungeheuren Vorstellungskraft und der Liebe zu meinem Beruf kann ich mich schnell auch in komplexe Themen einarbeiten und sie lesergerecht aufbereiten.

 

Wenn Sie mich brauchen, bin ich für Sie da!

Vorteil für Sie: Ich bin jederzeit verfügbar. Ich bin für Sie da, wenn Sie mich brauchen. Virtuell online oder als Mensch, Rechercheur, Texter und Berater vor Ort.

Mein Homeoffice ist dort, wo es mir Spaß macht, zu arbeiten: in Heinsberg, gerne aber auch unterwegs. Mein Büro hat Räder: Mal ist "Le Grand Duc" ein Campervan für den Urlaub, mal ein mobiles Büro für die Arbeit. Seit 2021 ist der ausgebaute Bus mein Motorhome für unterwegs und die Vor-Ort-Recherche für Reportagen, Reisetexte, Firmenportraits, Messeberichte, etc. Natürlich hat auch "Le Grand Duc" seine Geschichten.

Der Pressewessel ist auch Pianowessel

 

Nur Redakteur und Texter war mir nie genug. Bereits während meines Studiums machte ich Musik vor Publikum. Mit eigenen Kompositionen und Improvisationen trat ich als Barpianist in Restaurants und Hotelbars, auf Vernissagen und Festivals auf. Bis heute bin ich mit meiner Musik präsent, gebe Konzerte und werde für Veranstaltungen gebucht. Meine Klaviermusik findet sich in einigen TV-Produktionen von 3sat und WDR wieder. Seit 2018 spiele ich Handpans, die viel Raum in meiner musikalischen Darbeitung nehmen. Ich begleite Seminare und Veranstaltungen, live, als Mitschnitt oder exklusive Komposition. 

 

Ein Ergebnis der Empathie: Klangbehandlungen

 

Aus der Zusammenarbeit mit dem Energieraum Heinsberg entstand die akustische und energetische Arbeit. Als Klangcoach und -Anwender biete ich Entspannung, Wellness und Antistress-Prävention mit Klang, Klangschalen, Gong und den Handpans und arbeite beratend und lehrend.

Viele Köche

 

Bei meiner Vielfalt kommt unweigerlich das Sprichwort in den Sinn: Viele Köche verderben den Brei. Mit dem Kochen habe ich es nicht so. Meine Stärken sind meine Talente, meine Neugier, meine Interessen und Erfahrungen. Bereits während meiner Studienzeit nutzte ich die Chance, über Ferienjobs in zahlreiche Berufe, Gewerke und Unternehmen hineinzuriechen, mich auszuprobieren und meine Fähigkeiten auszuloten. Selbst zwei Semester Rechtsmedizin und drei Monate bei der Kripo Hessen – für Jurastudenten kein Stoff nach Lehrplan – waren äußerst hilfreich, um tiefe Einblicke in Psyche und Physis, auch meine eigene, zu nehmen. Es ist diese Vielseitigkeit, die mich ausmacht und jede meiner Aktivitäten bereichert.

Brummer oder Burner?

 

Schreib doch mal ein Buch! Damit lagen mir Freunde seit Jahren in den Ohren. Texte schreiben, ja, auch ganze Magazine - kein Problem. Aber ein Buch? Spontan wusste ich nicht, worüber. Deine Geschichten, sagten sie. Ja, meine Geschichten. Was ist damit? Um es kurz zu machen: Ich habe es getan, Normseiten mit Handlung gefüllt. Ein erster Entwurf ging nach einer lehrreichen Verlegerkritik baden. Seine Kritik (vielen Dank für Ihre Ehrlichkeit an dieser Stelle), dass die Kerngeschichte geil, das Drumherum aber überflüssig sei, bremste meinen Enthusiasmus. Zunächst! Es ist nicht einfach, alles in den Papierkorb zu werfen und neu anzufangen, wenn man selbst von der Idee überzeugt ist.

 

Seit Ende Mai steht der zweite Entwurf. Dank des Neuanfangs hat sich die Geschichte noch einmal völlig anders entwickelt und die Seitenzahl verdoppelt. Meine stärkste Kritikerin, meine Frau, zeigte sich beeindruckt. Immerhin reagiert sie nicht mehr eifersüchtig über Stellen, an denen es sehr persönlich und intim wird - ein gutes Zeichen. Mit folgenden Worten kündigte sie mein Manuskript bei ausgewählten Testlesern an, die mit kritischem Blick Lesbarkeit und Logik prüfen und ein ehrliches Feedback geben sollen. 

 

"Es ist zunächst vollbracht: Mein Mann hat seinen ersten Roman Testleser-reif fertiggestellt. Es geht um eine verpasste Chance in der Jugend, eine Reise nach Frankreich in die Normandie und ein Wiederfinden mit all den gefühlsmäßigen Wechselbädern, überraschenden Wendungen und ein bisschen Spice, wie man heute so sagt."

 

Mein Klappentext wird deutlicher:

 

Als 15-Jähriger entflammte meine Liebe zu Frankreich. Beinahe auch zu einer Französin. Nach Jahrzehnten kam sie mir wieder ins Gedächtnis: Anne! Was aus ihr wohl geworden ist? Leider verlor sich unser Kontakt nach Jahren der Brieffreundschaft. Einziger Bezugspunkt: die Villa Clara in Criel-Plage und damit Ziel etlicher Frankreichreisen. Die Hoffnung, jemanden von damals wieder zu treffen, erfüllte sich nicht so wie erhofft. Bis das Haus zum Verkauf steht. Das Wiedersehen mit Gesichtern aus der Vergangenheit eröffnet eine Kaskade von Erlebnissen. Ich frage mich, wie es Anne heute geht, wo ich mich doch gestern erst von ihr verabschiedet habe. Habe ich das wirklich? Es ist die Mischung aus Realität und Fiktion, die dieses Reisetagebuch so überraschend macht.

 

Nächster Schritt nach den Korrekturen: die Verlagssuche. Für Empfehlungen bin ich jederzeit offen. 

­Wie es weitergeht, verrate ich in meinem Newsletter.
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